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10 Jahre Gemeindehaus Bohrmühle

10 Jahre Gemeindehaus Bohrmühle

Am 26. Juni wurde im Gemeindehaus Bohrmühle ein ganz besonderer Tag gefeiert, nämlich der 10. Geburtstag. Schön, dass viele Gemeindemitglieder sich hatten einladen lassen, um zu gratulieren und miteinander zu feiern. Das Geburtstagsfest begann mit einem fröhlichen Gottesdienst, zu dem insbesondere diejenigen eingeladen waren, die im Gemeindehaus in den letzten zehn Jahren getauft worden sind. Aber auch noch zwei weitere Gäste ließen es sich nicht nehmen, der Bohrmühle zu gratulieren: nämlich Johann Wolfgang von Goethe und Herzog Carl August von Weimar. Beide waren schon einmal – im September 1780 – hier an der Bohrmühle gewesen. Selbstredend, dass das Gelände damals noch ganz anders aussah und es auch das Gemeindehaus noch nicht gab. Stattdessen wurden Gewehre an diesem Ort hergestellt. So ließ sich Goethe zu dem biblischen Vergleich hinreißen, dass an diesem Ort sich die biblische Botschaft bewahrheitet hat, dass es einmal eine Zeit geben wird, wo aus Schwertern Pflugschare hergestellt werden.

Im Anschluss an das Kaffeetrinken wurde dann noch das kleine Theaterstück „Die Bremer Stadtmusikanten“ gezeigt, das von den Darstellern auf die heutige Zeit und Umstände übertragen worden war. So musste der Esel seine Wohnung räumen, weil ein Immobilienspekulant dort neue, teuere Wohnungen entstehen lassen wollte – unbezahlbar für das alte Grautier. Auch der Arbeitsplatz der Katze, die eigentlich eine am Theater gefeierte Sängerin war, viel dem Rotstift zum Opfer. Nur gut, dass da der Hahn aus einer Mastanlage entfliehen konnte. Gemeinsam mit dem Hund fanden die Tiere in der Bohrmühle einen neues zu Hause. Der Geburtstagstag klang dann noch bei gemütlichem Beisammensein aus.

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