Kirche Asbach

Kirche Asbach

Die Asbacher Kirche

Und in des Dorfes Mitte seht ihr das Gotteshaus.

Nach alter Väter Sitte geh ich dort ein und aus.

Die Botschaft, die ich höre gibt meinem Leben Sinn.

Die Ehre Gottes mehren will ich, solang ich bin

Deckengemälde

Deckengemälde

So heißt es in dem Asbachlied zur 1723 errichteten Kirche, die ein verputzter Fachwerkbau ist. Berühmt ist ihr Deckengemälde unter der Orgelempore, das der Kirchenvorstand einst der reformierten Patronatsherrin Hedwig Sophie, die Bilder ablehnte, „abtrotzte“. Es dürfe nicht von der Predigt ablenken, war ihre Forderung. So ist es nur zu sehen, wenn sich die Abendmahlsgemeinde im Kreis um den Altar versammelt. Auf dem Bild hat sich die Stifterin Anna Maria Eff 1747 neben den elf Jüngern als „zwölfter Jünger“ vom Schmalkalder Kirchenmaler Fabarius darstellen lassen (ganz rechts).

Innenraum

Innenraum

Der Kirchenraum besitzt ein barock gestaltetes Kirchenschiff mit zwei Emporen. Der Altar von 1723 ist als Abendmahlstisch in die Mitte des Altarraums gerückt und kann von beiden Seiten betreten werden. Das darüber hängende Kreuz ist – wie die Leuchter – eine Arbeit aus Ebenholz, die aus der Partnerkirche in Tansania stammt. Der steinerne Taufstein konnte in seiner ursprünglichen barocken Pracht restauriert werden.